Zwei Hauptthemen prägen meine Werkserien. Neben dem Thema Landschaft sind es Architektur und urbane Strukturen, die ich künstlerisch umsetze.
"Die Arbeiten von Monika Humm durchlaufen zwei immer wiederkehrende thematische Schwerpunkte.
Die Malerin verbindet Urbanität mit landschaftlichen Strukturen." (Anja Lückenkemper)
Ich gehe von Gesehenem und Erlebten, von Stimmungen und Eindrücken aus, die ich mit rein malerischen Mitteln in eine neue abstrakte Realität transformiere.
"Monika Humm beleuchtet seit vielen Jahren in ihren Bildern das Verhältnis von Fläche und Raum, von Vielfalt und Einheit, von Gegenständlichkeit und Abstraktion." (Cornelia Gockel)
Auch Fotografien von internationalen Reisen fließen in meine Arbeiten ein, indem ich eigene Fotografien mit abstrakter Malerei kombiniere. Dabei übermale ich die auf Leinwand aufkaschierten Fotos teilweise und reagiere damit auf deren Farbe und Form.
"Für einen Künstler, der in Serien malt, ist das eine Bild nie die endgültige Lösung,
sondern immer nur eine mögliche Lösung unter anderen." (Hanne Weskott)
In meinen Arbeiten ist es mir wichtig, dass sich die Bilder dem Betrachter nicht sofort entschlüsseln. Deshalb arbeite ich mit verschiedenen Ebenen, bringe teilweise reale Situationen in Form von fragmentarischen Fotos in meine Arbeiten ein.
"Jedes ihrer Bilder ist ein Statement." (Cornelia Kleÿboldt M.A.)
Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße 3
80538 München
www.bayerisches-nationalmuseum.de
Neue Kunst trifft alte Kunst
Mit der Ausstellung „Kuckuckseier" laden 25 Künstler*innen der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft (NM) zu einem spannenden Dialog mit Objekten, Skulpturen und Gemälden des Bayerischen Nationalmuseums ein. Historische Zeugnisse europäischer Kunst- und Kulturgeschichte treffen auf aktuelle Positionen der bildenden Kunst und setzen überraschende Akzente.
Die zeitgenössischen Interventionen setzen sich mit Themen wie Mensch und Natur, Gemeinschaft und Repräsentation, Religion und Kontemplation, Abbild, Realität, Provenienz oder gesellschaftlichen Rollenbildern auseinander. Dabei entstehen Analogien, formale Bezüge und inhaltliche Reibungen, die den Blick der Besucherinnen und Besucher für Zusammenhänge und Unterschiede schärfen. Das Neue greift in den bestehenden Ausstellungsparcours ein, kommentiert, irritiert oder konterkariert die historischen Exponate und eröffnet dadurch neue Perspektiven auf Formen, Materialien, Symbole und Wertvorstellungen vergangener Epochen.
Als schöpferische Störfaktoren sind die „Kuckuckseier“ bewusste Eingriffe in das gewohnte Bild des Museums. Sie laden dazu ein, historische Objekte nicht nur als Zeugnisse der Vergangenheit zu betrachten, sondern sie im Licht gegenwärtiger Erfahrungen und künstlerischer Deutungen neu zu befragen. Nachdenklich, tiefgründig oder humorvoll, stets aber pointiert, macht die Ausstellung sichtbar, wie Kunst über Epochen hinweg Wahrnehmung verändert und Denkprozesse anstößt.
Auszug aus dem Pressetext des Bayerischen Nationalmuseums
Teilnehmende Künstler*innen:
Eike Berg, Nicole Frenzel, Anna Frydman, Baldur Geipel, Patricija Gilyte, Esther Glück, Monika Humm, Martin Kargruber, Manfred Mayerle, Elisabeth Mehrl, Daisuke Ogura, Christine Ott, Olaf Probst, Ulrike Prusseit, Maria Rucker, Eva Ruhland, Frauke Sohn, Rose Stach, Thomas Sterna, Kiki Stickl, Cosima Strähhuber, Susanne Thiemann, Gotlind Timmermanns, Felix Weinold, Andreas Zingerle
Konzept & Kuration: Esther Glück, Eva Ruhland, Prof. Dr. Andreas Kühne
Jury: Dr. Frank Matthias Kammel, Dr. Karl Borromäus Murr, Prof. Dr. Andreas Kühne
Mitarbeit: Christine Ott, Felix Weinold, Eike Berg
In Kooperation mit dem Bayerischen Nationalmuseum
Monika Humm arbeitet insgesamt sechs Wochen als Gast im GEDOKmuc-Gastatelier an einem gemeinsamen Projekt mit der Künstlerin Emily Wilde, die in Westaustralien, im Projektraum der Moore’s Art Studios der Stadt Fremantle, arbeitet.
Beiden ist es wichtig, Schichten aufzubrechen und daraus etwas Neues zu schaffen: Oberfläche und Ebene, Raum, Distanz, räumliche Dynamik, das Strukturelle, Poesie, Linien, Sinneswahrnehmung. Diese einzigartige und spannende Zusammenarbeit – Austausch über den gemeinsamen Schaffensprozess anhand von Videochats, Videos und Fotos – wird weiterentwickelt, dokumentiert und geteilt.
Eine Abschlusspräsentation am 15. und 16. Mai 2026 von 15 - 18 Uhr gibt Einblicke in das künstlerische Schaffen.
Work in progress: Monika Humm im GEDOKmuc Gastatelier im Pineapple Tower, München, 2026
The painter Monika Humm is spending a total of six weeks as a guest artist at the GEDOKmuc guest studio, working on a collaborative project with artist Emily Wilde, who is based in Western Australia at the Moore’s Art Studios project space in the city of Fremantle.
Both are working to break down layers and create something new from them: surface and plane, space, distance, spatial dynamics, the structural, poetry, lines, sensory perception.
This unique and exciting collaboration—an exchange about the joint creative process via video chats, videos, and photos—will be further developed, documented, and shared.
A final presentation on May 15 and 16, 2026, 3 - 6 pm, will offer insights into the artistic practice.
Work in progress: Emily Wilde remote in Moore´s Art Studios, Fremantle, Western Australia, 2026