Monika Humm: Malerei aus der Serie "eyecatcher"

  

Monika Humm: „eyecatcher“ Serie 2017

 

In meinen Arbeiten ist es mir wichtig, dass sich die Bilder dem Betrachter nicht sofort entschlüsseln. Deshalb arbeite ich mit verschiedenen Ebenen und bringe reale Situationen in Form von Fotos in meine Arbeiten ein.

In der „eyecatcher“ Serie interessierte mich besonders das Spiel mit Schärfe und Unschärfe. Details von organischen Formen und Strukturen finden sich in den zugrundeliegenden Fotografien. Ich reagiere im einem mehrschichtigen malerischen Prozess auf die Farbigkeit der fotografischen Details und baue den Bildraum in transparenten, lasierenden, aber auch opaken Schichten auf.

Monika Humm, 2017   

 

Monika Humm: Malerei aus den Serien "global", "global - work in progress" und "global (Hongkong) und global - men at work

 

Monika Humm "global" - Malerei und Fotografie im Dialog

 

(...) Monika Humm beleuchtet seit vielen Jahren in ihren Bildern das Verhältnis von Fläche und Raum, von Vielfalt und Einheit, von Gegenständlichkeit und Abstraktion. In ihrer neuen Serie "global" gelingt es ihr die Flüchtigkeit des fotografischen Abbilds in einem malerischen Gefüge einzufangen ohne ihr die Leichtigkeit zu nehmen. Malerei und Fotografie stehen sich nicht als Konkurrenten des Visuellen gegenüber, die um die Aufmerksamkeit des Betrachters buhlen, sondern treten in einen spannungsreichen Dialog. (...)

(Auszug aus Katalogtext von Cornelia Gockel, 2009)

  

Monika Humm: Arbeiten aus den Serien "transition" und "transition (Hongkong)"

 

Monika Humm - Transition

 

(...) Aber Monika Humm malt keine Veduten wie Canaletto, keine sachlich genauen Stadtansichten oder Pläne. Vielmehr sind ihre Bilder ungegenständlich, abstrakt. Wir sehen weder Häuser noch Häuserfronten, sondern immer nur Strukturen, Rechtecke, dünne Linien und dicke Balken, Schicht für Schicht, Farbe für Farbe übereinander gelegt. Trotzdem ist die Welt in ihren Bildern immer gegenwärtig. Denn ihre Bilder werden nicht nach errechneten Prinzipien konstruiert oder nach konzipierten Gesetzen gemalt. Ihr Ausgangspunkt sind vielmehr die Eindrücke einer Reise und das daraus resultierende Gefühl für einen Ort. Dieses sucht sie in Malerei umzusetzen. Wichtig dafür sind Formen und Farben, aber auch Geräusche und Gerüche, einfach alles, was sie mit den fünf Sinnen aufgenommen hat, unterstützt von Fotos und Filmen, die ihr helfen, in die Orte wieder einzutauchen und die Erinnerung daran frisch zu halten und jederzeit abzurufen. (...)

(Auszug aus Katalogtext von Hanne Weskott, 2012)  

 

Monika Humm: Malerei aus den Serien "constructed", Primavera", "indian summer", "connected", "waiting for snow" und "aran"

 

(...) Monika Humms Leinwandbilder des Indian Summer sind nach den Eindrücken einer Zugreise den Hudson entlang entstanden. Diese Bilder zeigen zwar keine Abbildungen der Realität, nehmen aber in ihrer waagrechten Schichtung doch deutlich die vor dem Zugfenster vorbeifliegende Landschaft auf. Und hier ist das Farbgefüge so intensiv auf einander bezogen, dass die Grenzen des Bildes auch die Grenzen der Wahrnehmung sind. Erst in der Reihung drückt sich dann die Bewegung und das Zusammenhängende aus. Dazu kommen noch die warmen Erdfarben, die direkt von der Wirklichkeit eines schönen Herbsttages inspiriert sind. (...)

(Auszug aus Laudatio von Hanne Weskott zur Eröffnung der Ausstellung in der Galerie Bezirk Oberbayern, 2011)

   

Monika Humm: Malerei aus der Serie "going on"

 

Bewegungen im Strom - Zur Malerei von Monika Humm

 

(…) Die Gemälde von Monika Humm sind immer nur ein Ausschnitt aus einem prinzipiell unbegrenzt angelegten Gefüge. Ihr jeweiliger Malgrund dient ihr als Nutz-, Auffang- und Erlaubnisfläche. Ihre Leinwand ist ihr Rednerpult und erweist sich als ein Manifest gelebten und erlebten Lebens. Ihre Handlung ist stets mit dem Resultat gleichzusetzen. (…)

(Auszug aus Katalogtext von Cornelia Kleyboldt M.A., 2008) 

 

 

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