Archiv 2021

 

„EIN UNGESCHRIEBENER ROMAN“

Jahresausstellung der GEDOK München 2021

10.09. – 03.10.2021 

 

 

Ausstellungsansicht: "Ein ungeschriebener Roman" , Eröffnung am 10.09.2021

Kunstverein Landshut, Herrngasse 375, 84028 Landshut  

 

 

 

Neue Münchner Künstlergenossenschaft e.V.

VERZEICHNET!   

10. - 26.09.2021

  

Galerie FOE, Oberföhringer Str. 156, 81925 München

 

 

SUPERNATURE

20. Juli 2021 - 29. August 2021 

Das Ausstellungsprojekt SUPERNATURE, basierend auf Idee und Konzept von Monika Humm und Tatjana Utz, zeigt Arbeiten fünf zeitgenössischer Künstler*innen, die sich in ihren Werken auf völlig unterschiedliche Weise mit dem Thema Natur auseinandersetzen:

Patricija Gilyte, Ben Goossens, Monika Humm, Tatjana Utz und Oliver Westerbarkey.

 

Sie nutzen die Natur als Filmkulisse, setzen chemische Reaktionen als Gestaltungselement ein und weichen menschengemachte Strukturen auf; sie demontieren und sammeln Naturelemente wie Erde, Steine, Gräser, Blätter, Wurzeln und Pflanzen, um sie zu neuen Landschaften zusammenzusetzen, entwickeln in Rauminstallationen mit Bildern und Papierpflanzen Visionen von Natur, aus der der Mensch verschwunden ist und übersetzen die zerstörerische Kraft von Vulkanausbrüchen in Malerei. Die Werke der Ausstellung reflektieren unseren Umgang mit Natur, lassen Zukunftsvisionen entstehen und stellen unsere Wahrnehmung auf die Probe. Die BesucherInnen sind eingeladen, die im Ausstellungsraum entstehenden temporären, künstlichen Landschaften zu erkunden, in denen die Grenzen zwischen Illusion und Realität, Utopie und Dystopie verschwimmen. (Tatjana Utz 2021)

 

Künstler*innenführung und Gespräch: 05.08. / 26.08.2021  18:30 Uhr

Galerie der Künstler, Maximilianstraße 42, 80538 München

  

 

Instagram Eröffnungsrundgang   

20.07.2021  Begrüßung: Yvonne Leinfelder (BBK München und Obb.)

Einführung: Marco Hompes (Leitung Kunstmuseum Heidenheim)

 

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SUPERNATURE
Pressemitteilung
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Auszug aus der Eröffnungsrede zur Ausstellung SUPERNATURE von Marco Hompes, 2021

Ich begrüße Sie zur Ausstellung SUPERNATURE mit Werken von Patricija Gilyte, Ben Goossens, Monika Humm, Tatjana Utz, Oliver Westerbarkey in der Galerie der Künstler.

Der Titel verrät es bereits: Es geht um den künstlerischen Blick auf das Thema Natur. Der Präfix deutet aber bereits an, dass wir es hier nicht mit einer sachlichen Bestandsaufnahme zu tun haben. „Super“ kann zum einen zum einen ein positiver Ausdruck sein: In etwa: Das ist ja ein super schöner Garten. Super kann aber auch im lateinischen Sinne eine Über- oder Hypernatur bezeichnen. Eine Natur, die durch den Eingriff des Menschen artifiziell geworden ist. (...)

Für Monika Humm ist Natur Material, Inspirationsquelle und Sinnbild. Der künstlerische Prozess, mit dem sie sich dem Sujet nähert, ist jedoch ein besonderer. Denn die Künstlerin reist an ferne Orte und fotografiert. So weit so gut. Das alleine wäre ja noch nichts Ungewöhnliches. Ihre Fotografien sind aber keine Urlaubsschnappschüsse im eigentlichen Sinne, sondern eine sinnlich-subjektive Expedition. Ohne konkrete Absicht schießt sie Fotos von Naturformen, Strukturen, Pflanzen und anderem. Es entsteht ein Sammelsurium an bewussten, aber auch unbewussten Eindrücken. Erst zurück im Atelier in Deutschland reifen diese Fotos. Erst jetzt fragt sie: „Was genau hat mich an diesem Motiv fasziniert?“ Sie beginnt geistig und formal zu strukturieren und zu ordnen, um das Ganze wieder sinnlich zu überformen, und zwar mit Farbe. Farbe läuft über aufkaschierte Fotos, vermengt sich mit den Details des Motiv und schafft so Hybride aus Realem und Interpretiertem. Die Bilder wachsen wie Pflanzen und schaffen es, Eindrücke der Alpen, aus Ecuador oder den Azoren zu Farbwelten zu verdichten, welche landschaftliche Stimmungen vermitteln.

Ein wiederkehrendes Thema sind Vulkane, die seit 2017 entsteht und auf einen Aufenthalt auf den Azoren zurückzuführen ist. Hierfür steht die Reihe „Volcanism“. Vulkane sind Inbegriffe einer Natur, die uns gefährlich werden kann und die nicht kontrollierbar ist, die uns aber auch Nutzen bringt. Denn die Erden in Vulkanlandschaften sind äußerst fruchtbar.

Dystopie und Utopie liegen also oft nah beieinander, so wie ein Vulkan Landschaften zerstört, aber auch neues Leben fördert und Räume, die zerfallen und so neue Ästhetiken kreieren. Und so kann man bei Humms Gemälden an fließende Lava denken, die zerstört, dadurch aber auch neu strukturiert. (...)

 

 

ARE YOU REAL? - Virtuelle Welten

2. Juli 2020 - 31. Mai 2021 

Akademie für Politische Bildung, Buchensee 1, 82327 Tutzing

 

WIND  

24. Oktober 2020 - 9. Mai 2021

 Buchheim Museum der Phantasie, Am Hirschgarten 1, 82347 Bernried am Starnberger See   

In seiner ursprünglichen Bedeutung beschreibt das Wort WIND als „wehen / blasen“ ein meteorologisches Naturphänomen der Bewegung von Luft. Luft per se ist allerdings nicht sichtbar. Doch wie kann man etwas Unsichtbares, etwas nicht Greifbares sichtbar machen und künstlerisch darstellen? Mit dieser Fragestellung beschäftigen sich 36 künstlerische Positionen, die von einer Fachjury für die Jahresausstellung 2020 der GEDOK München ausgewählt wurden. 

In der Ausstellung wird WIND in all seinen Facetten erlebbar gemacht: als Urgewalt und Naturphänomen, aber auch im übertragenen Sinn als Stimmungsbarometer, als Symbol für Aufbruch und Veränderung, für Übergänge und Bewegung. Dabei werden auch immer wieder Zwischenräume und die mögliche Flüchtigkeit von Außenhülle und Innenleben ausgelotet.

Die mediale Vielfalt von Malerei, Zeichnung, Holzschnitt, digitalen Bildcollagen, Schmuck, Animation bis hin zu Skulpturen, Objekten, Mixed media- und Videoinstallationen im Innen- und Außenraum des Buchheim Museums stellt das Thema WIND wie ein Kaleidoskop aus unterschiedlichsten, sich stets verändernden Blickwinkeln dar. In Verbindung mit Performances, literarischen Beiträgen, Instrumenten und Gesang überblenden sich die Werke der Bildenden Kunst dabei zu einem mit allen Sinnen wahrnehmbaren Gesamterlebnis.

Begleitprogramm:  www.buchheimmuseum.de

 

HUTARTIG  24. April 2020 - 28. März 2021

Zeitgenössische künstlerische Interventionen im Deutschen Hutmuseum in Lindenberg

 

Zur Ausstellung erschien der Katalog  HUTARTIG.

Deutsches Hutmuseum Lindenberg, Museumsplatz 1, 88161 Lindenberg i. Allgäu     www.deutsches-hutmuseum.de

Von der Linie zum Raum

Radierungen von Monika Humm und Linoldrucke von Tatjana Utz

 Monika Humm erzeugt mit ihren abstrakten Tiefdrucken durch die Schichtung von Linien und Flächen Räumlichkeit im Zweidimensionalen. Tatjana Utz erweitert die Fläche ihrer gegenständlichen Hochdrucke durch eine dreidimensionale Präsentation im Raum. 

 

Online-Veranstaltung: Es werden am 14. und 15. März regelmäßig Fotos und Geschichten zu den Exponaten und Künstlerinnen  auf den Instagram Kanälen von Monika Humm und Tatjana Utz gepostet. 

Atelier 24 c/o PLATFORM, Kistlerhofstrasse 70, 81379 München,   www.tag-der-druckkunst.de 

Ausstellungsansicht: Von der Linie zum Raum, 2021, Monika Humm: Aquatinta auf Bütten, Tatjana Utz: Linoldruck-Cutouts