Archiv 2022

 

AUFRÄUMEN

15.10. - 13.11.2022 

  

Eröffnung: Samstag, 15. Oktober 2022, 11 Uhr

 

Finissage: Sonntag, 13. November 2022, 15-18 Uhr

Ausstellungsrundgang mit den Künstlerinnen um 15 Uhr

Lesungen von Barbara Yurtdaş und Sabine Jörg, sowie Großpräsentation von Videoarbeiten um 17 Uhr

 

Städtische Galerie Traunstein

im Kulturforum Klosterkirche, Ludwigstraße 12, 83278 Traunstein

Öffnungszeiten: Mi bis Fr von 11-17 Uhr, Sa und So 13-18 Uhr 

www.gedok-muc.de 

 


 

TIMES OF TRANSITION

22.06. - 28.06.2022

 

Internationales Ausstellungsprojekt im Palazzo Ricci in Montepulciano, Italien.

 

Mit Yutta Bernhardt, Kerstin Bußmann, Christiane Fleissner, Patricija Gilyte, Olga Golos, Dieter Hoffmeister, Zita Habarta, Joachim Mennicken, Monika Humm, Hertha Miessner, Peter Reill, Asja Schubert, Otfried Schütz und Thomas Sterna.

 

Kunst, Architektur und Landschaft fügen sich an diesem historischen Ort zu einer ganz besonderen Kunstschau zusammen. Die aktuellen Werke setzen sich auf sehr unterschiedliche Weise mit den gegenwärtigen Umbrüchen, Unsicherheiten sowie deren politischer wie sozialer Relevanz auseinander. Wie Musiker eines Orchesters bilden die präsentierten Kunstwerke ein Zusammenspiel in den historischen Räumen des Renaissance-Palazzo, einem Ort mit zahlreichen Spuren vergangener Zeitenwechsel. 

  

Europäische Akademie für Musik und Darstellende Kunst Palazzo Ricci

Via Ricci, 9, 53045 Montepulciano SI, Italien 

 


 

BUT NATURE IS A STRANGER YET:

04. MÄRZ – 23. MÄRZ 2022

Olga Golos, Saskia Groneberg, Monika Humm, Heng Li, Franziska Schrödinger, Johannes Seefried, Janina Totzauer, Sanne Vaassen

  

Die Ausstellung But nature is a stranger yet: erforscht die Beziehung zwischen Mensch und Natur durch die Augen zeitgenössischer Künstler*innen und Schriftsteller*innen der Vergangenheit. Die gezeigten Werke stehen ausgewählten Literaturfragmenten gegenüber und treten in einen interdisziplinären Dialog, der die Natur damals wie heute als unerschöpfliche Quelle und Inspiration für Künstler*innen reflektiert. Gleichzeitig zeigt sich wie eng das vergangene und heutige Bild der Natur miteinander verbunden sind. So vermittelt die Ausstellung über die verschiedensten aktuellen Themen ein zeitübergreifendes Gefühl von „Zurück zur Natur“.  

KURATORIN: Lucrezia Levi Morenos

HALLE DER PLATFORM, Kistlerhofstr. 70 (Haus 60 / 3. OG), 81379 München  www.platform-muenchen.de

Ausstellungseröffnung am 3.3.2022  Fotos: Toby Binder


LUFTLINIE 

15.01. - 06.02.2022

 

Die Luftlinie zwischen den Zentren von München und Landshut beträgt 61,72 Kilometer. Diese Linie ist der Ausgangspunkt für eine Ausstellung mit Mitgliedern der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft (NMKG) im Kunstverein Landshut e.V..

Linien hinterlassen Spuren, ziehen Grenzen, verbinden, erzeugen Räumlichkeit und Perspektive, lassen Flächen entstehen, beschreiben, vermitteln Ruhe oder Bewegung, lassen sich schichten, kreuzen und überlagern, sind zweidimensional oder bewegen sich im Raum, erzeugen Strukturen, Licht und Schatten. Sie lassen sich zeichnen, malen, biegen, legen, spannen, schneiden, drucken.

Im Ausstellungsraum des Kunstvereins Landshut e.V. werden rund 30 individuelle künstlerische Positionen der Mitglieder der NMKG zum Thema „Linie“ in Form von Zeichnung, Malerei, Fotografie, Video, Objekten und Rauminstallationen zusammengeführt.

 

Konzept: Andreas Kühne, Tatjana Utz

Kuration und Organisation: Tatjana Utz, Barbara Regner, Monika Humm - unter Mitarbeit von Esther Glück und Eva Ruhland in Kooperation mit dem Kunstverein Landshut

Kunstverein Landshut, Herrngasse 375, 84028 Landshut 

Einladungskarte Luftlinie, Kunstverein Landshut, 15.01. - 06.02.2022
Monika Humm Linien und Horizonte 2, 2020, MT auf MDF, 100 x 50 x 1,5 cm
Monika Humm Linien und Horizonte 2, 2020, MT auf MDF, 100 x 50 x 1,5 cm


Archiv 2021

 

Monika Humm / Isabel Haase

SEHNSUCHT, 2021, Video, 3:08 min

 

Farben fließen, Schichten bewegen sich, Überlagerungen entstehen, Formen verändern sich, alles ist in Bewegung. Panta Rhei. Verbindungen entstehen, Verbindungen verschwinden. Aus Allem scheint Eins zu werden und aus Einem Alles. Zu den Bildern kommen die Musik und die Stimme von Isabel Haase. Alles klingt einfach und vermittelt eine große Leichtigkeit. Bildliche und klangliche Strukturen scheinen sich zu wiederholen, ins Unendliche fortzusetzen. Die Melodie geht ins Ohr. Der Text ist ebenfalls einfach – und geht ins Ohr. Lässt eigene Gedanken zu. Vielleicht braucht es nicht mehr, als fließende Bilder und einen fließenden Klang, wenn die Sehnsucht nach Ruhe, nach Veränderung, nach Freiheit anklopft. (Helmut Braun)

 

Das Video Sehnsucht und Interviews mit Monika Humm und Isabel Haase waren bis 31.12.2021 auf der Plattform des  Dialogischen Kunstprojektes des  KunstNetzWerks  zu sehen.  



SHARING / BBK-Mitglieder stellen aus 2021

09.12.2021 - 15.01.2022

 

Eröffnungsrede: Alexander Steig (Vorsitzender BBK München u. Obb.) 

Link zur Rede unter: www.bbk-muc-obb.de/galerie-der-kuenstler/aktuell

 

 

KURATION

Hilke Bode, Youngjun Lee, Dirk Neumann und Fumie Ogura

 

GALERIE DER KÜNSTLER*INNEN

Maximilianstraße 42, 80538 München   

 



Monika Humm, Volcanism - collage 13, 2018, Mischtechnik auf LW/Karton, 30 x 24 cm

Kunst-Adventskalender-Aktion

 

Herzliches Willkommen bei dem #GEDOKAdventskalender2021

In dieser Reihe präsentieren wir vom 1. bis 24. Dezember täglich das Werk einer GEDOK Künstlerin. Alle Sparten sind vertreten - Bildende Kunst, Angewandte Kunst Musik und Literatur.

 

 

Schauen Sie auf dem Kanal der GEDOK vorbei! 



STARKE FRAUEN

06.11. – 12.12.2021

Bildende und Angewandte Kunst aus der GEDOK München 

 

 

Eine Veranstaltung der Stadt Sonthofen unter der künstlerischen Leitung von Kulturreferentin Petra Müller und der Leiterin der Stadthausgalerie Uta Römer

Organisation und Kuratierung: Dörthe Bäumer, Ergül Cengiz und Katia Rid

 

 Stadthausgalerie, Marktstr. 12, 87527 Sonthofen   

 



 

COLLECTIVE MAZE  20.11. - 10.12.2021

 

In „collective maze“ wird das Motiv des Labyrinths als politisches, gesellschaftliches und bürokratisches Phänomen im Umgang mit der Pandemie aufgegriffen. Es strukturiert sinnbildlich eine neue Welt der Wegesysteme, der Abgrenzungen und Irrwege sowie den Versuch der Ordnung und Neujustierung bestehender Denkmuster gleichermaßen. Verschiedene Arbeiten aus den Ateliers werden in der Halle der PLATFORM durch eine vernetzende Ausstellungsgestaltung aus Tape in Verbindung gebracht. Anhand der allgegenwärtigen Bodenmarkierungen, die uns dazu auffordern Abstand einzuhalten, bewegen wir uns durch das Labyrinth der Pandemie, immer auf der Suche nach einem Ausweg. Die Besucher*innen sind nun dazu eingeladen auf den Linien des Labyrinths zu wandeln und die verschiedenen Kunstwerke zu entdecken.

 

Künstlerisches Display: Felix Rodewaldt

Kuration: PLATFORM-Volontärinnen Lucrezia Levi Morenos und Julia Anna Wittmann.

PLATFORM, Kistlerhofstr. 70, 81379 München 


 

OPEN STUDIOS

20. + 21.11.2021

 

Ein Wochenende lang öffnet die PLATFORM ihre Türen und bietet Interessierten die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen und in die Ateliers der Kunstschaffenden zu werfen. Die Atelierkünstler*innen arbeiten in den verschiedensten Bereichen, darunter Fotografie, Malerei, Grafik, Bildhauerei, Zeichnung, Mixed Media, Textilkunst, Soundart, Schmuckdesign und Medienkunst. Die Besucher*innen sind herzlich eingeladen die kreativen Arbeitsräume und deren Bewohner*innen kennenzulernen. Während der Open Studios werden Führungen (DE & EN) angeboten und in unserem Pop-up-Café kann sich nach dem Atelierbesuch mit einer Erfrischung gestärkt werden.  

Ausstellungsansicht: "Open Studios" am 20.11.2021 in Atelier 24.  Foto: Toby Binder

PLATFORM, Kistlerhofstr. 70, 81379 München  


 

„EIN UNGESCHRIEBENER ROMAN“

Jahresausstellung der GEDOK München 2021

10.09. – 03.10.2021  

Ausstellungsansicht: "Ein ungeschriebener Roman" , Eröffnung am 10.09.2021

Kunstverein Landshut, Herrngasse 375, 84028 Landshut   


 

Neue Münchner Künstlergenossenschaft e.V.

VERZEICHNET!   

10. - 26.09.2021

  

Galerie FOE, Oberföhringer Str. 156, 81925 München


 

SUPERNATURE

20. Juli 2021 - 29. August 2021

 

Das Ausstellungsprojekt SUPERNATURE, basierend auf Idee und Konzept von Monika Humm und Tatjana Utz, zeigt Arbeiten fünf zeitgenössischer Künstler*innen, die sich in ihren Werken auf völlig unterschiedliche Weise mit dem Thema Natur auseinandersetzen:

Patricija Gilyte, Ben Goossens, Monika Humm, Tatjana Utz und Oliver Westerbarkey.

 

Sie nutzen die Natur als Filmkulisse, setzen chemische Reaktionen als Gestaltungselement ein und weichen menschengemachte Strukturen auf; sie demontieren und sammeln Naturelemente wie Erde, Steine, Gräser, Blätter, Wurzeln und Pflanzen, um sie zu neuen Landschaften zusammenzusetzen, entwickeln in Rauminstallationen mit Bildern und Papierpflanzen Visionen von Natur, aus der der Mensch verschwunden ist und übersetzen die zerstörerische Kraft von Vulkanausbrüchen in Malerei. Die Werke der Ausstellung reflektieren unseren Umgang mit Natur, lassen Zukunftsvisionen entstehen und stellen unsere Wahrnehmung auf die Probe. Die BesucherInnen sind eingeladen, die im Ausstellungsraum entstehenden temporären, künstlichen Landschaften zu erkunden, in denen die Grenzen zwischen Illusion und Realität, Utopie und Dystopie verschwimmen. (Tatjana Utz 2021)

 

Galerie der Künstler, Maximilianstraße 42, 80538 München  

Instagram Eröffnungsrundgang   

20.07.2021  Begrüßung: Yvonne Leinfelder (BBK München und Obb.)

Einführung: Marco Hompes (Leitung Kunstmuseum Heidenheim)

 

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SUPERNATURE
Pressemitteilung
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Auszug aus der Eröffnungsrede zur Ausstellung SUPERNATURE von Marco Hompes, 2021

Ich begrüße Sie zur Ausstellung SUPERNATURE mit Werken von Patricija Gilyte, Ben Goossens, Monika Humm, Tatjana Utz, Oliver Westerbarkey in der Galerie der Künstler.

Der Titel verrät es bereits: Es geht um den künstlerischen Blick auf das Thema Natur. Der Präfix deutet aber bereits an, dass wir es hier nicht mit einer sachlichen Bestandsaufnahme zu tun haben. „Super“ kann zum einen zum einen ein positiver Ausdruck sein: In etwa: Das ist ja ein super schöner Garten. Super kann aber auch im lateinischen Sinne eine Über- oder Hypernatur bezeichnen. Eine Natur, die durch den Eingriff des Menschen artifiziell geworden ist. (...)

Für Monika Humm ist Natur Material, Inspirationsquelle und Sinnbild. Der künstlerische Prozess, mit dem sie sich dem Sujet nähert, ist jedoch ein besonderer. Denn die Künstlerin reist an ferne Orte und fotografiert. So weit so gut. Das alleine wäre ja noch nichts Ungewöhnliches. Ihre Fotografien sind aber keine Urlaubsschnappschüsse im eigentlichen Sinne, sondern eine sinnlich-subjektive Expedition. Ohne konkrete Absicht schießt sie Fotos von Naturformen, Strukturen, Pflanzen und anderem. Es entsteht ein Sammelsurium an bewussten, aber auch unbewussten Eindrücken. Erst zurück im Atelier in Deutschland reifen diese Fotos. Erst jetzt fragt sie: „Was genau hat mich an diesem Motiv fasziniert?“ Sie beginnt geistig und formal zu strukturieren und zu ordnen, um das Ganze wieder sinnlich zu überformen, und zwar mit Farbe. Farbe läuft über aufkaschierte Fotos, vermengt sich mit den Details des Motiv und schafft so Hybride aus Realem und Interpretiertem. Die Bilder wachsen wie Pflanzen und schaffen es, Eindrücke der Alpen, aus Ecuador oder den Azoren zu Farbwelten zu verdichten, welche landschaftliche Stimmungen vermitteln.

Ein wiederkehrendes Thema sind Vulkane, die seit 2017 entsteht und auf einen Aufenthalt auf den Azoren zurückzuführen ist. Hierfür steht die Reihe „Volcanism“. Vulkane sind Inbegriffe einer Natur, die uns gefährlich werden kann und die nicht kontrollierbar ist, die uns aber auch Nutzen bringt. Denn die Erden in Vulkanlandschaften sind äußerst fruchtbar.

Dystopie und Utopie liegen also oft nah beieinander, so wie ein Vulkan Landschaften zerstört, aber auch neues Leben fördert und Räume, die zerfallen und so neue Ästhetiken kreieren. Und so kann man bei Humms Gemälden an fließende Lava denken, die zerstört, dadurch aber auch neu strukturiert. (...) 


 

ARE YOU REAL? - Virtuelle Welten

2. Juli 2020 - 31. Mai 2021 

Akademie für Politische Bildung, Buchensee 1, 82327 Tutzing


 

WIND  

24. Oktober 2020 - 9. Mai 2021

 Buchheim Museum der Phantasie, Am Hirschgarten 1, 82347 Bernried am Starnberger See   

In seiner ursprünglichen Bedeutung beschreibt das Wort WIND als „wehen / blasen“ ein meteorologisches Naturphänomen der Bewegung von Luft. Luft per se ist allerdings nicht sichtbar. Doch wie kann man etwas Unsichtbares, etwas nicht Greifbares sichtbar machen und künstlerisch darstellen? Mit dieser Fragestellung beschäftigen sich 36 künstlerische Positionen, die von einer Fachjury für die Jahresausstellung 2020 der GEDOK München ausgewählt wurden. 

In der Ausstellung wird WIND in all seinen Facetten erlebbar gemacht: als Urgewalt und Naturphänomen, aber auch im übertragenen Sinn als Stimmungsbarometer, als Symbol für Aufbruch und Veränderung, für Übergänge und Bewegung. Dabei werden auch immer wieder Zwischenräume und die mögliche Flüchtigkeit von Außenhülle und Innenleben ausgelotet.

Die mediale Vielfalt von Malerei, Zeichnung, Holzschnitt, digitalen Bildcollagen, Schmuck, Animation bis hin zu Skulpturen, Objekten, Mixed media- und Videoinstallationen im Innen- und Außenraum des Buchheim Museums stellt das Thema WIND wie ein Kaleidoskop aus unterschiedlichsten, sich stets verändernden Blickwinkeln dar. In Verbindung mit Performances, literarischen Beiträgen, Instrumenten und Gesang überblenden sich die Werke der Bildenden Kunst dabei zu einem mit allen Sinnen wahrnehmbaren Gesamterlebnis.

Begleitprogramm:  www.buchheimmuseum.de


 

HUTARTIG  24. April 2020 - 28. März 2021

Zeitgenössische künstlerische Interventionen im Deutschen Hutmuseum in Lindenberg

 

Zur Ausstellung erschien der Katalog  HUTARTIG.

Deutsches Hutmuseum Lindenberg, Museumsplatz 1, 88161 Lindenberg i. Allgäu     www.deutsches-hutmuseum.de


 

Von der Linie zum Raum

Radierungen von Monika Humm und Linoldrucke von Tatjana Utz

Monika Humm erzeugt mit ihren abstrakten Tiefdrucken durch die Schichtung von Linien und Flächen Räumlichkeit im Zweidimensionalen. Tatjana Utz erweitert die Fläche ihrer gegenständlichen Hochdrucke durch eine dreidimensionale Präsentation im Raum. 

 

Online-Veranstaltung: Es werden am 14. und 15. März regelmäßig Fotos und Geschichten zu den Exponaten und Künstlerinnen  auf den Instagram Kanälen von Monika Humm und Tatjana Utz gepostet. 

Atelier 24 c/o PLATFORM, Kistlerhofstrasse 70, 81379 München,   www.tag-der-druckkunst.de 

Ausstellungsansicht: Von der Linie zum Raum, 2021, Monika Humm: Aquatinta auf Bütten, Tatjana Utz: Linoldruck-Cutouts